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Ortsbegehung in Sassanfahrt

Zu einer Ortsbegehung in Sassanfahrt trafen sich die Mitglieder der CSU-Ortsgruppe Hirschaid und interessierte Sassanfahrter. So wurde zunächst die Kreuzung in der Höhe REWE bei Köttmannsdorf besichtigt. Hier besteht seit langem der Wunsch der Köttmannsdorfer und Sassanfahrter Bevölkerung nach einem Kreisverkehr. Regelmäßig zu den Stoßzeiten kommt es hier zu brenzligen Situationen für Fahrzeuge die aus Richtung Köttmannsdorf bzw. aus der Richtung REWE kommen und in die Vorfahrtsstraße einbiegen. Von den Teilnehmern wurden Möglichkeiten eines Kreisverkehres besprochen. Man kam überein durch den Architekten Stefan Paptistella ein Grobkonzept erstellen zu lassen und auch mit den Anwohnern bezüglich einer Flächenabtretung zu sprechen. Das Ergebnis soll dann den entsprechenden staatlichen Stellen vorgelegt werden da es sich hier um eine Staatsstraße handelt. Ein weiteres Besichtigungsobjekt war das Baugebiet Stumpf wo 24 Wohneinheiten entstehen sollen. Hier tat sich die Frage auf ob nicht 2 Stockwerke (EG + 2) genügen und nicht wie geplant 3 Stockwerke. Die geplante Zufahrt, die der Bauträger als Vorhabenbezogen bauen soll stieß auf breite Zustimmung. Ein weiterer Schandfleck ist die Sassanfahrter Hauptstraße die schon lange einer Erneuerung bedürfte. Da es sich um eine Kreisstraße handelt ist hier das Landratsamt gefordert. Die Anwesenden kamen überein das Thema sofort nach der Wahl mit dem neuen Landrat zu besprechen. Nach der Begehung fanden sich die Teilnehmer der Ortsbegehung noch in der Gastwirtschaft Wichert ein wo der CSU-Vorsitzende Klaus Homann über die Themen der letzten Marktgemeinderatssitzung berichtete.


Besichtigung der Anne-Frank-Ausstellung

Der Einladung des CSU-Ortsverbandes Hirschaid zum Besuch der Anne Frank Ausstellung im Rathaus folgten zahlreiche Interessierte. Die Wanderausstellung wurde von Georg Eichhorn und Barbara Nägel nach Hirschaid geholt. Durch die Ausstellung führte äußerst anschaulich M. A. Anette Schäfer. Anne Frank wurde im Jahr 1929 in Frankfurt in einer bürgerlichen Familie geboren. Ihr Vater, Otto Frank, war Geschäftsmann und im 1. Weltkrieg deutscher Offizier. 1933 erkannt Otto Frank die Gefahr die von den neuen Machthabern ausging und emigrierte nach Amsterdam. Hier trat er eine Stelle als Direktor bei der Firma Opekta an. 1934 folgte ihm seine Familie. Als Deutschland 1940 Holland besetzte wurde es auch In der neuen Heimat für die Frank’s immer gefährlicher. Im Jahr 1942 versteckten sie sich in einer Hinterhofwohnung über dem Fabrikgebäude und ehemaligen Arbeitsstätte von Otto Frank in der Prinsengracht 263. Hier bekam Anne Frank zu ihrem 13 Geburtstag ein Tagebuch geschenkt dem sie fortan ihre geheimsten Gedanken anvertraute. Nach dem Krieg wollte sie dieses Buch veröffentlichen. Dieses Ziel blieb ihr jedoch versagt. Am 4. August 1944 wurde das Familienversteck verraten, die Familie Frank verhaftet und nach Auschwitz gebracht. Von dort kam ihre Schwester und Anne dann nach Bergen-Belsen, einem überwiegend von Frauen belegten Lager. Hier starb Anne Frank im Alter von 15 Jahren im März 1945 an Typhus. Das Tagebuch fanden Angestellte der Firma Opekta und bewahrten es auf. Nach dem Krieg wurde es Otto Frank, dem einzigen Überlebenden der Familie, übergeben der dafür sorgte, dass er Wunsch seiner Tochter erfüllt wurde. Er ließ das Tagebuch 1947 veröffentlichen das in der Folgezeit in 55 Sprachen erschien. Die Ausstellung stellte eindrucksvoll das Leben den Familie Frank und das damalige Leben im 3. Reich zur Schau. Abgerundet wurde die Ausstellung von einem Film über das Kind und Mädchen Anne Frank. Die Teilnehmer der Führung zeigten sich tief bewegt von der Führung und vertieften ihre Gedanken noch bei anschließenden Gesprächen.

Klaus Homann
CSU-Vorsitzender


Besichtigung Logistik Neubert

Zu einer Besichtigung des Neubert-Hochregallagers lud die CSU-Ortsgruppe Hirschaid Interessierte ein. Erstaunt zeigten sich die ca. 40 Teilnehmer was für eine gewaltige Logistik hinter dem Hirschaider Möbelhaus steht. Auf 32000 qm Lagerfläche werden ca. 35000 Artikel bevorratet, so der Lagerleiter Oswald Stütz. Für die Auslieferung sind 30 Lkw im Einsatz. Für die Reklamationserledigung sind noch einmal 4 Kundendienstfahrer und 3 Kundenbetreuer zuständig. Insgesamt arbeiten für die Hirschaider Neubertlogistik 200 Mitarbeiter die für die Auslieferung des Hirschaider sowie teilweise der Häuser Nürnberg und Hassfurt im Einsatz sind. Auf großes Interesse stieß auch das Hochregal- lager. Auf 8000 qm Hochregallagerfläche sind Möbel auf 3800 Corletten (Mögelwägen) eingelagert. Das Lager hat eine Höhe von 20 Metern und wird von 3 Hochregalstaplern bedient die je einen Wert von fast 100 000.- Euro haben. Im Hochregallager befinden sich Möbel im Wert von 8 Mio. Euro. Die Auslieferleistung der Lkws hat monatlich einen Wert von 5 Mio. Euro. Nach der Besichtigung des Hochregallagers ging es durch den unterirdischen Verbindungstunnel ins Haupthaus wo Logistikleiter Klaus Homann die Abwicklung der Fachsortimentsware (Teppich, Glas/Porzellan, Textilien und Leuchten) erklärte. Zum Abschluss wurde den Teilnehmern an Hand einer Power-Point-Präsentation der Warenfluss aus Übersee für den Lutz-Konzern bildlich vor Augen geführt. Mit enormem logistischem Aufwand werden jährlich Möbel und Geschenkartikel in über 1000 Schiffscontainern aus Übersee bezogen. Zeit zu Gesprächen blieb im Kristallsaal abschließend noch bei einem kleinen Imbiss. Die Resonanz der Teilnehmer an diesem Tag war durchwegs positiv.


Energiepark Hirschaid – Was steckt dahinter?

Zahlreiche Hirschaider Bürger und Bürgerinnen folgten der Einladung des Hirschaider CSU-Ortsverbandes und informierten sich über den „Energiepark Hirschaid“ auf dem ehemaligen Scherer und Trier Gelände. Investor Frank Seuling führte Eingangs die Energieproblematik der nächsten Jahrzehnte vor Augen. Danach erklärte er das Konzept der Einrichtung einem Kompetenzzentrum für alle relevanten Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien. So Werden unabhängige Berater in der Einrichtung Hilfe beim Energiesparen, bei Finanzierung und der der Konzeption im privaten und industriellen Bereich anbieten. Ist der optimale Zuschnitt für den Interessenten erarbeitet kann sich dieser an einen Anbieter wenden der ihm ein Angebot für die für ihn sinnvollste Anlage unterbreitet. Das Angebot reicht von Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen über Biomasse, Erdwärme, Blockheizkraftwerke bis hin zum Speichersystemen, Luft- und Klimatechnik bis Windenergie. Aus allen Bereichen sollen Anbieter ihre Produkte im „Energiepark“ anbieten und teilweise mit kleinen Modellen vorführen. Natürlich werden verschiedene Firmen Elektroautos und -fahrräder ebenfalls anbieten. Ergänzt wird das Angebot durch Multimediavorführungen, Livepräsentationen sowie verschiedene Aktionen und Events (Messen). Letztere sind interessant für zahlreiche Zielgruppen wie Architekten, Installateure, Schulen und Umweltgruppen denen für Schulungen und Fortbildungsmaßnahmen entsprechende Konferenz- und Multimediaräume zur Verfügung gestellt werden. Nicht zuletzt sind auch Bereiche für Forschung und Entwicklung vorgesehen. Das Umfeld im Bahnbereich und das Baywa-Hochhaus wird mit Solartankstellen (Parkplätzen) für Elektromobile in das Gesamtkonzept, so der Investor, mit einbezogen. Mittelfristig plant Frank Seuling mit dem Baywa-Hochhaus einen Energiespeicher einzurichten. Erste Baumaßnahmen sind bereits erfolgt. So wurde das Dach des Scherer und Trier Gebäudes und die Außenwände mit einer Photovoltaik-Anlage belegt was schon eine gewisse Aufmerksamkeit erzeugt. Die Besucher konnten sich an diesem Tag von einem zukunftsweisenden Projekt im Hirschaider Ortskern überzeugen. CSU-Vorsitzender Klaus Homann lobte das Projekt als zukunftsweisend und bisher einmalig in der Metropolregion Nürnberg- Bamberg. Es sei in Folge zu wünschen, dass sich viele Umeltbetriebe entschließen die räumliche Nähe zum „Energiepark“ zu suchen und sich entschließen in Hirschaid anzusiedeln. „Zusätzliche Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen sind wünschenswert um die zahlreichen sozialen Projekte in Hirschaid zu finanzieren“, so Klaus Homann.

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